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02. bis 12. Januar 2001
Hilfstransport nach Rubel und Minsk
Am Morgen des 02. Januar 2001 startete der Hilfskonvoi, bestehend aus drei Lastwagen mit Anhängern und einem Begleitfahrzeug mit Anhänger, beladen mit 25 t Hilfsgütern, vom THW-Stützpunkt Montabaur nach Rubel und Minsk in Weißrussland. Neben den sieben Fahrern und einer Fahrerin des THW, aus Montabaur und Betzdorf, wurde der Hilfstransport von zwei Mitgliedern der Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e. V. und Anastasia Rudik als Dolmetscherin begleitet.
Die Fahrt verlief auch dieses Jahr, mit kurzen und längeren Aufenthalten an den Grenzen, ohne Probleme und der Hilfskonvoi erreichte am Nach- mittag des 04. Januar die Gemeinde Rubel. Am Nachmittag des 05. Januar konnte, unter Aufsicht des Zoll aus Pinsk, mit der Entladung der Fahr- zeuge begonnen werden. Abends waren dann alle Hilfsgüter entladen und in einem bewachten Lager- raum, dem Gemeindesaal, untergebracht.
Am 06. Januar wurden die Geschenkpakete an die Kinder des Kindergartens und der Schulen ausge- geben, gleichzeitig wurde die Verteilung der persönlichen Pakete vorgenommen. Es ging bis zum späten Abend bis die letzten Pakete an die seit dem Morgen wartenden Empfänger verteilt waren. Morgens am 07. Januar wurden noch die Geschenkpakete an die Kindergärten verteilt, die Pakete für die Schulen und die Kleiderpakete in das Gebäude des Dorfsowjet umgelagert, die persönlichen Pakete für Minsk wieder auf einen LKW geladen und die Vorbereitungen für die Abfahrt aus Rubel getroffen.
Während des Aufenthaltes in Rubel hatte man wieder, durch die sprachliche Unterstützung von Anastasia Rudik und Minna Loresch aus Minsk, Gelegenheit mit hilfsbedürftigen Personen und Familien zu sprechen und unsere Namensliste mit bedürftigen Personen und Familien zu erweitern. Am Abend fand eine kleine Feier für die Mannschaft des THW und die Vertreter der Tschernobyl-Hilfe statt.
Nachdem am 08. Januar die Post und kleine Dankespakete für Familien in Deutschland in Empfang genommen waren ging es, bei schlechtem Wetter, auf die Fahrt nach Minsk.
Nach der Ankunft am späten Abend im Minsk wurden zuerst die LKW auf dem bewachten  Gelände der “Internatsschule 7, für Waisenkinder und Kinder die ohne Obhut ihrer Eltern aufwachsen” abgestellt bevor es zum Übernachten in diesem Heim  ging.
Am Morgen des 09. Januar ging es zuerst zum Zoll  und nachdem die Formalitäten erledigt waren konnte der LKW und der Anhänger mit tatkräftiger Unter- stützung durch die Kinder entladen werden.
Anschließend wurden die Geschenkpakete an die  Kinder verteilt, der Inhalt der anderen Hilfspakete muß noch vom Personal detailliert in Listen erfaßt werden bevor die Hilfsgüter verwendet werden können. Man war überrascht über die Menge der überbrachten Hilfsgüter und geben den Dank an Hannelore Conrad aus Enkirch , dem Eine-Welt-Arbeitskreis aus Höhn im Westerwald und an Alois Hoffmann vom THW Montabaur, der viele Kontakte zu sonstigen Spendern geknüpft hat, weiter.   
Nach einer weiteren Übernachtung im Heim ging es am 10. Januar wieder auf die Heim- reise und am Mittag des 12. Januar kamen die Fahrzeuge und die Mannschaft wieder wohlbehalten in Montabaur an.
Der Verein, die Bevölkerung von Rubel und Hotomel, die Kinder und das Personal der Internatsschule 7 in Minsk bedanken sich bei allen die zum Gelingen dieser Aktion bei- getragen haben, besonders aber bei den Spendern, den über 40 Sammelstellen, den Zeitungen und den Verwaltungen für die Veröffentlichungen in den Amts- und Mitteilungs- blättern ohne die wir die vielen Spender nicht erreicht hätten.

Februar 2001
Karla Aurich erhielt den Landeskinderschutzpreis
"Eine Frau hält und stützt ein Kind, das sich nicht unter dem Mantel des Erwachsenen versteckt, sondern herausstrebt aus der Fürsorge, sich selbständig machen will und die Kraft der eigenen Persönlichkeit entwickelt." So beschrieb die Landesvorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes Elisabeth Rickal, die kleine Keramik, die sie als Kinderschutzpreis 2000 an Karla Aurich (Sonne für Kinder von Tschernobyl) übergab. Seit 1986 leistet Karla Aurich humanitäre Hilfe für Kinder in Weißrussland, die unter den Folgen der atomaren Katastrophe von Tschernobyl leiden.
Mit dieser Preisverleihung würdigte der Deutsche Kinderschutzbund gleichzeitig die Arbeit der vielen Tschernobyl-Initiativen in Rheinland-Pfalz. Dazu Elisabeth Rickal: "Wir wollen mit diesem Preis all denen danken, die seit 1986 den Menschen, vor allem den Kindern von Tschernobyl helfen."
Tschernobyl ist für die meisten längst Geschichte. Man erinnert sich daran, dass man einige Wochen kein frisches Gemüse essen durfte, im Herbst keine Pilze essen durfte und auf den Spielplätzen der Sand ausgetauscht werden musste. Aber für die betroffenen Menschen in den verstrahlten Gebieten ist es auch heute noch eine Katastrophe. Rickal: "Die Verantwortlichen schließen die Akte über den Reaktor, die Akte über die Opfer wurde schon längst geschlossen."
Anders die Mitarbeiter der Tschernobyl-Initiativen. Sie kennen das Leiden der Menschen, vor allem der Kinder in dieser Region. Seit 15 Jahren organisieren sie nun zahlreiche Projekte: Medikamente, ärztliche und pflegerische Hilfe und Ferienaufenthalte. Mit der Vergabe des Landeskinderschutzpreises an Karla Aurich, die ihn stellvertretend für alle 50 Tschernobyl-Initiativen in Rheinland-Pfalz entgegen nahm, will der Deutsche Kinderschutzbund den unermüdlichen Einsatz würdigen. Gleichzeitig soll die Öffentlichkeit auf die Not der Kinder in Tschernobyl aufmerksam gemacht werden. "Ich hoffe, dass es für sie etwas leichter wird, Spenden für ihre Arbeit zu erhalten", mit diesen Worten übergab Elisabeth Rickal den Preis an Karla Aurich. Die nahm ihn entgegen und meinte eher bescheiden: "Ich muss gestehen es wäre mir wohler, wenn neben mir all die Menschen stehen würden, die mir geholfen haben, oder wenigstens die weißrussischen Kinder, die so gerne nach Mayen gekommen sind." Sie dankte allen, die ihre Arbeit unterstützen: "Mit den Fähigkeiten, die die Verantwortlichen in den letzten zehn Jahren erworben haben, wären sie auf dem Arbeitsmarkt sofort zu vermitteln."
Sozialarbeiter, Logistiker, Öffentlichkeitsarbeiter, Bauarbeiter, Diplomaten, Finanzminister und Bettelmönche - die Anforderungen an die Mitarbeiter humanitärer Hilfsorganisationen sind hoch und erfordern viel Idealismus und Optimismus. Aber auch Durchhaltevermögen ist gefordert, denn die heute erkennbaren Strahlenfolgen zeigen lediglich die Spitze des Eisbergs der zu erwartenden Erkrankungen. Die Einmaligkeit der Tschernobyl-Katastrophe liege in ihrer räumlichen, wie auch in ihrer zeitlichen Nichteingrenzbarkeit, erklärte Karla Aurich und forderte deshalb noch einmal alle zur Hilfe auf: "Gerade die Politiker haben durch ihre Beziehungen zur Wirtschaft sehr viele Möglichkeiten zu helfen. Es wäre schön, wenn sie unsere Arbeit unterstützen würden."
Der Vorsitzende der Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e.V. , Manfred Bungert, konnte in diesem Zusammenhang in Wittlich, stellvertretend für die Vereinsmitglieder und Gasteltern die Auszeichnung des Kinderschutzbundes, Kreis- und Ortsverband Bernkastel-Wittlich entgegennehmen.

02. bis 10. Juni 2001
Besuch von Gasteltern in Rubel, Weißrussland
Um sich über die Lebensverhältnisse der Kinder ein Bild zu machen, die in diesem Sommer für einige Wochen in unsere Region kommen, reisten 20 Personen in die Heimat dieser Kinder nach Weißrussland.
Organisiert wurde diese Reise von der Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e.V. unter der Leitung von Friedhelm Bohn, der bereits mehrfach in Weißrussland war.
Ziel der Reise war für die Gasteltern, die Lebensverhältnisse der Kinder und deren Familien kennenzulernen und für die Organisation, die Vorbereitungen für den Erholungsaufenthalt der Kinder in diesem Jahr zu treffen und Einzelheiten abzusprechen.
Die Reise ging von Neunkirchen aus über Görlitz nach Warschau in Polen, wo übernachtet wurde. Tags darauf ging es über die polnisch/weißrussische Grenze, in Brest, nach Rubel. Am späten Abend erreichte die Reisegruppe, mit den Fahrern des Busses Hermann-Josef Welter und Karl Thielmann, ihr Ziel Rubel. Überwältigt waren die deutschen Gäste von der herzlichen Begrüßung durch die Dorfbevölkerung und die Kinder freuten sich ihre Gasteltern aus Deutschland in ihrem Heimatdorf begrüßen zu können. Jeder einzelne war auf seine Weise überwältigt von der Gastfreundschaft und der Herzlichkeit, mit der er in der jeweiligen Familie empfangen wurde und mußte sich gleichzeitig den dortigen Verhältnissen anpassen.
Die Besucher lernten die Gastfamilien, deren Freunde und Verwandte, die Umgebung und das Leben im Dorf kennen. Alle waren von den Gewächshäusern für Gurken angetan, fast jede Familie besitzt ein Gewächshaus aus einem Holzgestell mit einem Überzug aus Plastikfolie, welche jährlich neu aufgebracht werden muß. Die Gurken werden im Ort von Händlern aufgekauft und direkt auf Lastkraftwagen verladen. Die Leute erhalten für ein Kilo Gurken weniger als eine Mark aber wenn man bedenkt das der einzige Arbeitgeber, die Kolchose, schon seit Januar keine Löhne gezahlt hat sind diese Einnahmen für alle lebenswichtig. Die Leitung und die Fahrer der Poliklinik bedankten sich für die Finanzierung des Austauschmotors für den vor Jahren von der Tschernobyl-Hilfe überbrachten Krankenwagen. Alle waren betroffen als man von dem Schicksal einer 40 jährigen Frau erfuhr, ihr Mann ist Invalide, kleine Kinder im Hause, sie fiel vor zwei Monaten vom Dach ihres Hauses und liegt seit dieser Zeit bewegungsunfähig in einem ca. 15km entfernten Krankenhaus. Für den Transport in eine Spezialklinik nach Minsk wo sie richtig untersucht und evt. geholfen bekommen könnte fehlte es am Geld für das erforderliche Benzin. Hier konnte Abhilfe geschaffen und der Transport in die Wege geleitet werden.
Nach drei Tagen Aufenthalt ging es wieder zurück Richtung Deutschland. Tränenreich auf beiden Seiten war der Abschied, die Tage hatten gereicht, um sich näher zu kommen. Auf der Rückreise wurden auch wieder die beiden Frauen welche die Gruppe auf der Hinreise in Brest, zum Besuch ihres Kindes in einem Waisenheim im Grodner Gebiet, verlassen hatten und sich auf eine abenteuerliche Reise mit dem Zug begeben hatten wieder am Bahnhof in Brest erleichtert in Empfang genommen. Während der zweitägigen Rückreise hatten die Teilnehmer viel Gelegenheit, die vielfältigen Eindrücke zu diskutieren und sie selbst zu verarbeiten. Alle waren sich darüber einig, daß trotz der sehr schwierigen Bedingungen die Hilfe für diese schwer betroffene Region beibehalten und verstärkt werden muß.

17. Juli bis 07. August 2001
Kindererholung
83 Kinder, fünf Betreuerinnen, ein Betreuer und fünf Gäste, der größte Teil wie immer aus dem Gebiet Stolin, kamen zum Erholungsaufenthalt. Die Kinder waren hier bei Gastfamilien in den Verbandsgemeinden: Thalfang, Hermeskeil, Schweich, Neumagen-Dhron, Bernkastel-Kues, Wittlich, Traben-Trarbach und Baumholder untergebracht.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Bergwerkes und dem damit verbundenen Grillnachmittag in Fell auf Einladung der  “Interessengemeinschaft Fellermarkt”

Programm:

- Dienstag, 17.07.01, Ankunft der Kindergruppe mit den Bussen in Thalfang, an der
  Festhalle

- Dienstag, 24.07.01, Besuch des Bergwerkes und bunter Nachmittag mit Grillen, Kaffee,
  Kuchen, Spielen und Kleiderbasar in Fell.

- Donnerstag, 26.07.01, Disco in der Jugendscheune Dhron

- Sonntag, 29.07.01, Western- & Country-Fest der Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e.V. in
  Neunkirchen

- Mittwoch, 01.08.01, Schifffahrt von Neumagen nach Bernkastel und zurück, Kinder vom
  Hunsrück

- Donnerstag, 02.08.01, Schifffahrt von Neumagen nach Bernkastel und zurück, Kinder von
  der Mosel

- Samstag, 04.08.01, Abschiedsessen, im Bürgerhaus Römer-Kastel in Neumagen-Dhron

- Dienstag, 07.08.01, Abfahrt der Kindergruppe mit den Bussen ab Thalfang

14. Juli 2001
Besuch bei Radio RPR Eins
Mitglieder der Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e.V. waren am Samstag, den 14. Juli zu Gast im Hit-Radio RPR Eins Studiotreff. Von 10 bis 12 Uhr konnten sie sich im Hit-Radio RPR Eins Studio Eifel-Saar-Mosel (Domfreihof 1 C) umsehen, informieren und ihren Verein im Radio vorstellen.

28. u. 29. Juli 2001
7. Western- & Country-Fest der Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e.V. in Neunkirchen
Das Fest fand nun zum zweiten Mal in Neunkirchen statt. Nach dem schlechten Wetter in 2000 hatte es der Wettergott diesmal sehr gut gemeint und viele Reiterinnen und Reiter, mit über 60 Pferden, hatten den Weg zu uns gefunden und erlebten mit vielen anderen Besuchern einen tollen Auftritt der Band  ”Charming Little Wolves”.
Auch Sonntags war der Wettergott gnädig und die vielen Besucher erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag mit der Band  ”Charming Little Wolves”,  den Auftritten der Pantomimengruppe ”Ratz-Fatz” aus Bitburg, der Westerntanzgruppe  ”Eifel Outlaws” vom Flugplatz Spangdahlem und des Square Dance Club´s Trier  ” Porta Nigra Zoomers e.V. ”. Mit  Ponyreiten, Kutschfahrten, Hüpfburg, Spielen und Kinderschminken war auch für die kleinen Gäste gut gesorgt.
Fazit: Ein gelungenes Fest dank der Unterstützung vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer.

April bis Dezember 2001
Große Verlosung der Zeitschrift VISIER zugunsten der Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e.V. und der Hilfsgruppe Nedeshda im Taunus
Deutsche Gemeinden und Vereine haben sich zur Aufgabe gemacht, den Opfern der Reaktorkatastrophe zu helfen - vor allem den Kindern. VISIER unterstützte die Aktion mit einer Verlosung - durchaus passend angesichts der tragischen Vergangenheit, die Deutsche und Russen verbindet.
Die Idee dazu kam den VISIERlern schon im März 2000 auf dem Set bei den Dreharbeiten zum Stalingrad-Film Enemy at the Gates , deutsch: Duell. Sie verbanden den Auftakt der Deutschland - Premiere mit einer Verlosung für einen guten Zweck und brachten viele Preise, in den Monaten April bis zum Dezember, zur Verlosung. Im Jackpot befanden sich:  eine Pedersoli-Sharps M 1874 "Quigley", ein originales russisches Scharfschützen-Gewehr Mosin-Nagant 91/30, eine Mini-Luger (Prototyp "100 Jahre Luger"), handsignierte Bücher und viele andere Preise.
Eine ganz tolle Aktion und unser Dank geht an Dr. David Schiller, Chefredakteur der Zeitschrift Visier, die Mitarbeiter der Zeitschrift Visier, an alle Spender der Sachpreise und alle die sich an der Verlosung beteiligten. Mit dem uns zugegangenem Anteil aus der Aktion ist über die Hälfte der Kosten für die Kindererholung 2002 gedeckt.

Dezember 2001
Sammelaktion für Hilfstransport
Anfang November hatten wir wieder zu dieser humanitären Aktion zugunsten der Kinder und Menschen in den durch die Reaktorkatastrophe verstrahlten Gemeinden Rubel und Hotomel im Gebiet Stolin und einem Waisenheim in Minsk aufgerufen.
Viele Kindergärten und Schulen, viele andere Kinder und Familien, aus den Verbands- gemeinden: Thalfang, Hermeskeil, Neumagen-Dhron, Schweich, Traben-Trarbach, Bernkastel, Wittlich, der Einheitsgemeinde Morbach, der 1. FCK Fanclub Teufelkreis Neumagen-Dhron, der THW Ortsverband Montabaur, die Waldschule Horressen (im Westerwald)  und der Eine-Welt-Arbeitskreis Höhn (im Westerwald) beteiligten sich wieder an der Aktion. Dazu kamen noch die Pakete von den Gastfamilien die seit 1996 Kinder aus Weißrussland zu einem dreiwöchigen Erholungsurlaub einladen. Von Mitgliedern des Vereins wurde die gespendete Kleidung in einer vom Möbelhaus Leitzgen, Neumagen-Dhron, uns zur Verfügung gestellten Halle sortiert und verpackt. Weiterhin wurden hier aus den gespendeten Lebensmitteln viele Lebensmittelpakete für Familien, Invaliden und ältere Menschen zusammengestellt.
Die Ladung für das Waisenheim in Minsk sammelten der THW Ortsver- band Montabaur und Frau Hannelore Conrad aus Enkirch.
Als Sammel- und Verladestelle stand uns, wie in den vergangenen Jahren, die Pfarrscheune in Neumagen-Dhron zur Verfügung. Seit Mitte November hatte Franz Thiel die, aus über vierzig Sammelstellen, gekommenen Pakete sortiert, gewogen, gezählt und bis unter die Decke gestapelt, insgesamt ca. 30 Tonnen Hilfsgüter.
Am 27. Dezember halfen viele frei- willige Helferinnen und Helfer den Männer des THW bei der Beladung der LKW s in Neumagen-Dhron. Zur Ladung gehören auch Krankenbetten, Schulstühle und Tische, Porzellan, Hygieneartikel, Bettwäsche, gebrauchte Computer, Scanner und Kreide für die Schulen, aber auch Verbands- und OP -Material, Bandagen, Kompressen und Medikamente für die Poliklinik in Rubel sind dabei.

Weihnachtsmarkt in Neumagen-Dhron
Auf dem Weihnachtsmarkt am 15. und 16. Dezember  beteiligte sich die Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e.V. wieder mit verschiedenen Ständen und einer großen Verlosung.  Der Lospreis betrug 1,00 DM und der Losverkauf im Vorfeld und den beiden Tagen des Weihnachtsmarktes war ein großer Erfolg.
Zur Verlosung  standen viele gespendete Preise:
- Reise nach Paris für 2 Tage (2 Personen)  - Fahrrad - Mikrowelle - Teppich - Tragbarer Fernseher - Sitzplatzkarte Spiel FCK - Bayern, incl. Busfahrt - Fotoapparat - Gutscheine - usw.

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