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28. Dezember 1995 bis 08. Januar 1996
Hilfstransport nach Rubel
Vom 28.12.95 bis 08.01.96 führte der THW Ortsverband Mayen unter der Leitung des Vereinsmitgliedes Harald Nagel mit zwei Helfern und einer Helferin mit zwei Lkws mit Anhänger den Hilfstransport nach Rubel durch.
Wie dankbar die Hilfe von den Menschen in Weißrussland aufgenommen wurde, zeigt ein Brief des Bürgermeisters von Rubel an Bürgermeister Dellwo. Hier einige Zitate: "Von ganzem Herzen und von ganzer Seele bin ich den Familien dankbar, die unsere Kinder in Deutschland in Ferien hatten und ihnen so viel Liebe, Zuneigung und Zärtlichkeit erwiesen haben. Unsere Kinder waren in Deutschland aufgenommen worden wie die eigenen Ver- wandten. Zehn Kinder aus Rubel waren dabei." Oder an anderer Stelle "Wie Sie wissen, leben wir hier in einem stark verseuchten Gebiet, es sterben bei uns mehr Personen als Kinder geboren werden. Ich kann mich nicht genug bedanken für Ihre Bemühungen und Besorgnis um die Gesundheit unserer Kinder, die durch den Aufenthalt in einer Umgebung mit sauberer, klarer Luft und unbelasteten Lebensmitteln viele schöne Tage erleben durften." Und weiter: "Ich bedanke mich im Namen aller Bürger von Rubel bei Ihnen, Herr Bürgermeister Dellwo, und den Mitgliedern der Hilfsorganisation, daß wir diese großartige humanitäre Hilfe erhielten". "Ich bedanke mich auch herzlich für die Medikamente und die sonstigen Hilfsgegenstände ....."

18. bis 24. Mai 1996
Hilfstransport nach Rubel
Horst Hubert, Manfred Bungert und Manfred Hard führten für die Tschernobyl-Hilfe Erbes- kopf e.V. einen Hilfstransport mit Medikamenten, Kleidung und medizinischem Gerät nach Weißrussland durch. Sie besuchten die Schulen in Rubel und Hotomel sowie die Poliklinik in Rubel. Mit dem Vorsitzenden des Dorfsowjet klärten sie des weiteren noch offene Fragen wegen der ersten Kindererholung.

19. Juli bis 10. August 1996
Kindererholung
56 Kinder mit 3 Betreuerinnen und 1 Betreuer verbrachten einen Kur- und Erholungsurlaub hier bei Gastfamilien in gesunder Umgebung. Sie waren bei Gastfamilien in den Verbands- gemeinden Thalfang am Erbeskopf, Neumagen-Dhron, Hermeskeil und der EG Morbach.
Die Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e.V. hatte zum ersten Mal Kinder aus Rubel und Hotomel (Weißrussland) eingeladen, in diesen beiden Orten leistet der Verein auch humanitäre Hilfe. Die Kinder kamen nach einer 36 Stunden dauernden Fahrt müde, aber voller Erwartung auf ihre Gasteltern am Freitag, dem 19.07.1996 gegen 19.00 Uhr mit Bussen in Neumagen- Dhron an.
Die Kinder wurden vom Verein, den Gasteltern und dem Bürgermeister von Neumagen- Dhron begrüßt. Der Sohn des Bürgermeisters von Neumagen-Dhron umrahmte den Empfang mit Melodien auf dem Akkordeon.
Ein Traum sei für diese Kinder wahr geworden, einmal einen Urlaub in Deutschland machen zu dürfen, so eine begleitende Dolmetscherin. Ein besonderer Dank galt den deutschen Gastfamilien, die sich der Kinder angenommen haben, damit sie drei Wochen lang unter ihrer Obhut in der gesunden Umgebung Freude und Gesundheit tanken können. Den Dank der weißrussischen Eltern übermittelte ein Lehrer, der die Kinder mitbetreut.

29. u. 30. Juli 1996
2. Western- u. Countryfest der Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e.V. am Wasserturm in Dhronecken
70 Helferinnen und Helfer sorgten mit Spiel, Spaß, und guter Verpflegung für das Gelingen des Festes bei wunderbarem Wetter. Der Erlös des Festes ist für die Kinder von Tscher- nobyl und bildet die Basis für die geplante Kindererholung in 1997. Eine besondere Attrak- tivität war, nicht nur für die kleinen Besucher, das Bull-Riding.

Dezember 1996
Sammelaktion für Hilfstransport
Ein großzügiges Spendenaufkommen war die Antwort auf den Aufruf der Tschernobyl-Hilfe Erbeskopf e.V. in November. Neben 519 Geschenkpaketen für Kinder kamen 87 Lebens- mittelpakete für Familien und 86 Pakete von den Gastfamilien für ihre Kinder vom Sommer zusammen. Weiter wurden 170 Kartons und 154 Säcke mit ausgewählter Bekleidung ge- sammelt. Weitere 200 Geschenkpakete von der Mosel sind für ein Kinderheim in Gomel.
Ein Röntgengerät, ein moderner Zahnarztstuhl, zehn  Krankenbetten mit Nachttischen erhält das Kranken-  haus in Stolin. Die Poliklinik in Rubel erhält neben 11  Karton wichtiger Medikamente, eine Behandlungs-  liege, einen Sterilisator, Bettwäsche und Schwestern-  kleidung. Für die Schulen kamen Drucker, Spielzeug,  eine Nähmaschine und eine Schreibmaschine zu-  sammen. Der Verein besorgte einige Karton Papier  und Schulkreide. Alle Hilfsgüter wurden im Bürger-  haus in Neunkirchen bis zum Verladen aufbewahrt.

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